Gartenordnung

Gartenordnung

Der Wuhlegarten ist ein Gemeinschaftsgarten.

Respektvoller Umgang und gegenseitige Rücksichtnahme sind Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit und ein friedliches Miteinander.

Wir sind ein Verein, der öffentlichkeitswirksam handeln will. Befinden sich mehrere Mitglieder im Garten, soll das Tor zum Wuhlewanderweg deshalb nicht abgeschlossen werden.

Der Gemeinschaftsbereich steht auch Besuchern und Gästen offen. Dieser Bereich kann nach Absprache mit dem Vorstand für Veranstaltungen/Feiern o.ä. genutzt werden. (Nichtmitglieder unterzeichnen dazu eine gesonderte Vereinbarung.)

Die Garten-Ordnung gilt für alle Garten-Nutzer, Besucher und Gäste.

 

Allgemeines:

Das Betreten des Gartens geschieht auf eigene Gefahr.

Der Verein übernimmt keine Haftung.

Für Schäden haften die Verursachenden.

Kinder unter 14 Jahren dürfen sich nicht unbeaufsichtigt und ohne Begleitung von betreuenden Erwachsenen im Garten aufhalten.

Einrichtungsgegenstände, Gebäude, Geräte, Handwerkzeuge etc. sind pfleglich zu behandeln, nach Benutzung zu säubern, wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen und an die dafür vorgesehen Orte zurückzustellen. Schäden sind dem Vorstand sofort zu melden.

Geschirr, Besteck und sonstige Haushaltsgegenstände sind nach Benutzung zu reinigen und in die dafür vorgesehenen Schränke in Haus 1 zurückzustellen.

Der Kühlschrank ist nach Benutzung auszuräumen und vom Stromnetz zu trennen.

Verbrauchte Trinkwasserbestände sollen aufgefüllt werden. Die Toiletten sind sauber zu halten.

Der Lehmofen darf nur mit naturbelassenem, nicht behandeltem Holz befeuert werden. Es ist nicht gestattet, darin Fleisch zu garen.

Grillen ist nur auf den dafür vorgesehenen Plätzen gestattet. Den geltenden Brandschutzbestimmungen ist Folge zu leisten. Nach dem Grillen ist die restliche Holzkohle zu löschen und abgekühlt auf dem Kompost zu entsorgen.

Organische Garten-Abfälle gehören gegebenenfalls zerkleinert auf den eingerichteten Komposthaufen. Nicht jedoch Fleisch, Knochen, gekochte Lebensmittel bzw. Lebensmittelreste. Sie gelten als Abfall.

Abfälle, Verpackungen etc. dürfen auf dem Gartengelände nicht gelagert werden, sie müssen mitgenommen werden, um Schädlingsbefall zu vermeiden.

Rauchen und das Trinken von Alkohol sind unerwünscht, da sie Kindern ein schlechtes Vorbild bieten. Deshalb sind diese Tätigkeiten nur auf dafür vorgesehenen, schlecht einsehbaren Plätzen gestattet. Dabei soll auf eine kindersichere Entsorgung der Kippen, sowie Glasflaschen geachtet werden.

Tierhaltung ist im Garten nicht gestattet. Kleintiere/Hunde können nach Absprache mitgebracht werden. Hunde sind anzuleinen und vom Halter zu beaufsichtigen.

Es gelten die gesetzlichen Lärmschutz-Bestimmungen.

In der Zeit von 13 -15.00 Uhr und 22 – 6.00 Uhr, sowie an Sonn- und an gesetzlichen Feiertagen ist es verboten, Lärm zu verursachen.

Der Aufenthalt im Garten ist nach Sonnenuntergang bis zur Morgendämmerung nur in Ausnahmefällen gestattet.

Der Garten ist kein Lagerplatz für nicht mehr gebrauchte Gegenstände aller Art. Unerwünschte „Spenden“ werden kostenpflichtig entsorgt.

 

Parzellennutzung:

Die Parzellen werden durch die Nutzer eigenverantwortlich und individuell gestaltet.

Botanische Vielfalt (Biodiversität) ist erwünscht.

Über Kompostflächen oder Jauche-Behälter neben den Parzellen wird jedoch gemeinsam beschlossen.

Die Parzellen sollen gärtnerisch genutzt werden; das Errichten von Bauwerken, das Anpflanzen von Bäumen, hochwachsenden Sträuchern, sowie die Versiegelung von Flächen auf den Parzellen sind nicht gestattet.

Zur Ausgestaltung der Parzellen soll möglichst natürliches bzw. naturnahes Material (Holz, Stein) verwendet werden. Kunststoff ist nach Möglichkeit zu vermeiden.

Alle respektieren die Parzellen der anderen. Das Entnehmen von Pflanzen etc. ist nur mit der Erlaubnis der jeweiligen Nutzenden gestattet.

Für Gemeinschaftsbeete können Patenschaften übernommen werden, die auf dem Gartenplan und Schildern auf den entsprechenden Teilstücken vermerkt werden. Änderungswünsche sind unbedingt mit den jeweiligen Betreuenden und dem Vorstand abzusprechen.

Der Einsatz von Materialien oder Stoffen, welche die Boden- und Grundwasser-Qualität beeinträchtigen, ist nicht erlaubt; bzw. wie im Fall von Benzin, Öl und Lacken nur mit äußerster Vorsicht zu betreiben.

Der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln und Kunstdüngern, sowie das Verwenden von gentechnisch veränderten Pflanzenteilen ist verboten.

Das Düngen mit Fäkalien soll fachgemäß erfolgen. Geruchsbelästigung ist dabei zu vermeiden.

Die Parzellen sind regelmäßig (in der Vegetationsperiode mind. 1 X im Monat) zu pflegen.

Umwelt- und Naturschutz, sowie der Schutz von Vögeln, Bienen, seltenen Insekten und Tieren in unserem Garten ist ebenso wichtig, wie der Anbau von Nutzpflanzen.

Verantwortung und Initiative sind erwünscht; bauliche oder auch sonstige Veränderungen an der Substanz des Gartens sind vorher mit dem Vorstand abzusprechen.

Dies gilt besonders für den Rückschnitt von Bäumen und Gehölzen oder die Entfernung von Pflanzen auf den Gemeinschaftsflächen.

 

Sonstiges

Wer als zuletzt den Garten verlässt, überprüft, ob alles aufgeräumt, Feuerstellen gelöscht, Geräte abgeschaltet und alle Türen verschlossen sind.

Diese Garten-Ordnung wurde von der Mitglieder-Versammlung am 21.Januar 2012 beschlossen und wird jährlich überprüft und fortgeschrieben.